Das Bild zeigt einen Arzt am Tisch, der den Blutdruck einer jungen Patientin mit einem Blutdruckmessgerät misst.

Palliativstation 55

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Die Palliativstation befindet sich auf dem Campus Virchow-Klinikum und steht allen Patienten der Charité zur Verfügung. Ein multiprofessionelles Team, bestehend aus Ärzten, Psychologen/Psychoonkologen, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Physiotherapeuten, Diätberater und Stomatherapeut, kümmert sich um die Behandlung und Unterstützung von Patienten und deren Angehörigen.

Die Station ist mit zehn Einzelzimmern ausgestattet. Für die Patienten und deren Angehörigen steht eine Gemeinschaftsküche sowie ein großes Wohn- und Frühstückszimmer bereit. Die Übernachtung der Angehörigen im Zimmer des Patienten ist möglich.

Die Palliativstation wurde als eine der ersten Palliativeinheiten in Deutschland von der ESMO zertifiziert als ESMO Designated Center of Integrated Oncology and Palliative Care seit 2008, mit regelmäßigen Re-Zertifizierungen.

Koordination und Leitung des Palliativ-Centrums:

PD Dr. Peter Thuss-Patience

Vertretung: PD Dr. Anne Letsch

Leitung der Palliativstation

  • PD Dr. Peter Thuss-Patience, Leiter des Palliativ-Centrums der Charité
  • PD Dr. Uwe Pelzer, Oberarzt der Palliativstation
  • Claudia Blietz, Palliativ Care-Qualifikation, Pflegerische Leitung

Kriterien für die Aufnahme von Patienten auf die Palliativstation

Primäres Ziel der Palliativstation ist die Linderung tumorbedingter Symptome und die möglichst baldige Entlassung des Patienten wieder nach Hause. Aufgenommen werden

  • Patienten in der Endphase einer nicht heilbaren Erkrankung (Krebserkrankung)
  • Patienten, bei denen zur Zeit tumorbedingte Symptome ganz im Vordergrund stehen, die nicht primär mit einer Chemotherapie zu behandeln sind (keine Chemo-Toxizität)
  • Patienten mit nicht beherrschten Tumor-Symptomen (Schmerzen, Luftnot, unstillbarer Übelkeit, Obstipation, Ileus)
  • Patienten mit nicht beherrschten Versorgungs- oder sozialen Problemen, die ursächlich von der Tumorerkrankung herrühren
  • Patienten mit nicht beherrschten psychischen Problemen die von Tumorerkrankung herrühren (Krankheitsverarbeitung)
  • Patienten zum Sterben, wenn anderorts kein friedliches Sterben erreichbar ist

 

Vorhandene Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten werden selbstverständlich berücksichtigt. Gerne erarbeiten wir mit den Patienten auch solche Verfügungen.

Bereits am Anfang des stationären Aufenthaltes erfolgt die Planung des Behandlungsziels, einschließlich der Weiterversorgung und Entlassung in einer interdisziplinären zweimal wöchentlichen Besprechung. An dieser Besprechung nehmen Sozialdienst, medizinischer Dokumentationsassistent, Psychoonkologin, Stationsärzte und Pflegepersonal teil.

Die Festlegung des Behandlungszieles erfolgt individuell für jeden Patienten in sehr enger telefonischer Absprache und Kooperation mit den einweisenden und den weiterbehandelnden Ärzten.

Kontakt Palliativstation:

Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an die Palliativstation (Station 55):

per Telefon: 030 450 553 164

per Email: palliativstation(at)charite.de